Frühjahrsforum 2022 – Programm

„Bitte wenden! Mobilität neu denken“ – Programm des Frühjahrsforums 2022

Unser Frühjahrsforum findet vom Donnerstag, 28. April bis zum Samstag, 30. April an der Universität Bayreuth und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg statt.

Die Veranstaltungen finden in Präsenz statt. In dem Programm von Mittelfranken werden zusätzlich sämtliche Vorträge und Impulse gestreamt (in Bayreuth nur teilweise). Workshops finden überwiegend nur in Präsenz statt. In der rechten Spalte des Programms finden Sie hierzu die entsprechenden Hinweise.

Hier der Link zum Stream: forum1punkt5-veranstaltungen.de

Außerdem gibt es einen digitalen Pausenraum zur Vernetzung und in unserer Informationsbörse stellen sich verschiedene Initiativen vor.

Hinweise zu den Präsenzräumen an der FAU, Anfahrt und Parkmöglichkeiten finden Sie hier.

Hinweise zu den geltenden Corona-Regelungen finden Sie hier.

Ausführliches Programm

Kurzprogramm Mittelfranken

Hier geht es zur Anmeldung

Unsere Kooperationspartner

Donnerstag, 28.04.2022
16:00-21:00GEMEINSAMER AUFTAKT – forum1.5 Bayreuth und forum1.5 Mittelfranken
Bitte wenden! Mobilität neu denken
Eröffnung & Grußworte
Präsident der Universität Bayreuth: Prof. Dr. Stefan Leible
Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger
Präsident der TH Nürnberg: Prof. Dr. Niels Oberbeck

Die Eröffnungsveranstaltung bietet durch drei thematische Keynotes zunächst einen Überblick über den aktuellen Stand der Verkehrswende in Deutschland und welche Probleme auch in der Verkehrspolitik vor Ort angegangen werden können. Diesen Bereich wird Prof. Dr. Andreas Knie im ersten Impuls behandeln. Anschließend bietet Thorsten Koska vom Wuppertal Institut einen Überblick über die Herausforderungen der konkreten Umsetzung in der Kommune und welche Spielräume dabei offen sind. Im letzten Impuls von Prof. Dr. Susanne Tittlbach von der Universität Bayreuth wird es um Aktive Mobilität und welche Folgen unsere Mobilitätskultur für die Gesundheit hat, gehen, In der anschließenden Podiumsdiskussion werden unter anderem die Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort sowie die Vernetzung verschiedener Handlungsebenen tiefer aufgegriffen und diskutiert.
Wir freuen uns, wenn Sie gemeinsam mit uns vor Ort in Bayreuth in das diesjährige Frühjahrforum starten. Die Veranstaltung wird zusätzlich online übertragen.
Keynotes und anschließende Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Andreas Knie (Wissenschaftszentrum Berlin): Herausforderung Verkehrswende
Thorsten Koska (Wuppertal Institut): Verkehrswende vor Ort umsetzen. Herausforderungen und Lösungsansätze in Kommune und Region.
Prof. Dr. Susanne Tittlbach (Universität Bayreuth): Aktive Mobilität – gesund unterwegs
Moderation: Prof. Dr. Manfred Miosga (Universität Bayreuth, forum1.5)
Bayreuth, RWI, H24
und Stream
Freitag, 29.04.2022 M I T T E L F R A N K E N
28.+30.4.2022Informationsbörse (online)
Auf der digitalen Tagung (forum1punkt5-veranstaltungen.de) finden Sie auch unsere Informationsbörse. Hier schaffen wir Raum für all jene, die mit ihren Ideen und Konzepten einen Beitrag leisten wollen, die Mobilität in unserer Region klimafreundlich, nachhaltig und sozial gerecht zu gestalten. 
online
29.+30.4.2022Gründung von Arbeitsgruppen zu den besten Ideen/ vorgeschlagenen Maßnahmen 
Jede Diskussionsrunde sollte zum Ziel haben, dass am Ende über die besten Lösungsansätze abgestimmt wird und zu diesen Arbeitgruppen gegründet werden. Im Nachgang des Forums werden diese Themen denn von der jeweiligen Arbeitsgruppe vorangetrieben und umgesetzt. Dazu könnten auch 1-2 Workshopmethoden angewandt werden: https://pipdecks.com/pages/workshop-tactics
Auf dem Climate Connect Hub fürs Forum (https://climateconnect.earth/de/hubs/mittelfranken) können während der Veranstaltung Ideen geteilt werden. Zu jeder Idee gibt es einen Gruppenchat in dem weitere Schritte besprochen werden können. 
online bzw. in PSG-Räumen
09:00-11:00Magic carpet, oder: Wie geht das jetzt eigentlich ohne Auto? / Impulse + Workshop
Ansätze und Ideen zu alternativen Mobilitätsformen gibt es viele. Doch welche lassen sich bei uns in der Metropolregion umsetzten und etablieren? Um das herauszufinden haben wir 3 Initiativen eingeladen, die ihre teils schon etablierten Anätze vorstellen. Mit dabei sind der Initiator des kommunalen e-carsharing Konzepts im Landkreis Bamberg, das Erlanger Start-Up uRyde mit seiner innovativen Ridesharing App sowie ein Vertreter der Stadtwerke Pfaffenhofen mit einem Konzept für einen Rufbus.
Im Anschluss an eine kurze Vorstellung der drei Konzepte erarbeiten wir zusammen Ansätze, wie diese oder ähnliche Konzepte in der Region etabliert werden können.
Robert Martin (ehem. GF Regionalwerke Bamberg)
Malte Andree (Start-Up uRyde)
Matthias Stocker (Stadtwerke Pfaffenhofen)

???? Handlungsorientierter Programmpunkt ????
Hier wollen wir zusammen konkrete Lösungsvorschlägen erarbeiten, die im Nachgang weiter verfolgt werden. Alle Lösungsansätze werden online gesammelt und auf https://cutt.ly/ideen-franken veröffentlich. Wer möchte, kann sich im Nachgang an Arbeitsgruppen beteiligen, die wir am Ende bilden werden.
00.3 PSG / Impulse werden gestreamt
09:00-12:00Reallabor Klimaneutrale Mobilität an Hochschulen / Workshop
Hoch­schulen produzieren nicht nur Wissen über Mobilität, sie verursachen auch alltäglich Verkehr. Nicht nur Studierende und Mitarbeiter:innen müssen täglich zur Hochschule kommen, häufig müssen sie auch zu Veranstaltungen zwischen verschiedenen Standorten der Hochschulen wechseln. Logistik und Dienstleistungen verursachen ebenso Verkehr wie Kongressveranstaltungen. Die Nachhaltigkeitsstrategien der Hochschulen erfordern auch nachhaltige Mobilitätskonzepte für den vom Hochschulbetrieb verursachten Verkehr und die verkehrliche bzw. mobile Einbindung an ihren jeweiligen Standorten. In einem Reallabor wollen wir gemeinsam erste Schritte hin zu einer nachhaltigen Hochschulmobilität entwickeln. Wissenschaft und Praxis zusammen, um zu einer gesellschaftlichen Problematik gemeinsam eine soziale und nachhaltige Lösung zu erarbeiten und auch auszuprobieren.
Grußwort: Prof. Dr. Matthias Fifka (FAU)
Green Office, FAU, und forum1.5 Mittelfranken
Impulse: Larissa Walker (VCD Berlin) und Dr. Susann Görlinger, ifeu Heidelberg

???? Handlungsorientierter Programmpunkt ????
Hier wollen wir zusammen konkrete Lösungsvorschlägen erarbeiten, die im Nachgang weiter verfolgt werden. Alle Lösungsansätze werden online gesammelt und auf https://cutt.ly/ideen-franken veröffentlich. Wer möchte, kann sich im Nachgang an Arbeitsgruppen beteiligen, die wir am Ende bilden werden.
00.15 PSG / Impulse werden gestreamt
12:00-13:00Mittagspause00.6 PSG
13:00-15:30Jederzeit und überall? Was muss unser ÖPNV künftig leisten? / Vorträge und Diskussion
Wir brauchen eine Verkehrswende. Die Klimaziele verlangen eine Reduktion des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr und die Klimaanpassung erfordert eine Entsiegelung des Stadtraumes. Es bedarf einer intelligenten Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote, von Fahrrad, Fußverkehr, Sharingangeboten und Öffentlichem Nahverkehr (ÖPNV) Niemand, der WIRKLICH ein Auto braucht, soll auf dieses verzichten müssen. Doch was BRAUCHEN wir wirklich? Die Antwort auf diese Frage hängt immer auch vom bestehenden Angebot und den Gewohnheiten, das bestehende Angebot zu nutzen, ab. Gibt es einen ÖPNV, der uns vom Auto unabhängig macht?
Vorträge: Philipp Kosok von Agora Verkehrswende legt die Möglichkeiten der Integration unterschiedlicher Mobilitätsformen – von Fahrad, Bus und Bahn – dar und Andreas Mäder erklärt als Geschäftsführer die aktuellen Herausforderungen und Konzpete des VGN.
Tempo beim ÖPNV-Ausbau für die Mobilitätswende in der Region /  Philipp Kosok (Agora Verkehrswende)
Stadt.Land.Verbund – Der öffentliche Verkehr im VGN / Andreas Mäder (Geschäftsführer VGN)
Mit anschließender Diskussion zu den Vorträgen.
Moderation: Peter Gack
HS C / Impulse werden gestreamt
15:30-16:00Kaffeepause
15:30-17:30Akzeptanz durch Beteiligung: Gemeinsam die Mobilitätswende nachhaltig gestalten / Workshop
Wie sollte Bürger*innen-Beteiligung aussehen, um die Akzeptanz für Mobilitätsprojekte zu stärken und die Mobilitätswende gemeinsam nachhaltig zu gestalten?
Im interaktiven Vortrag soll auf diese Frage eine Antwort gefunden werden. Mandy Guttzeit, Geschäftsleiterin des Zweckverband Stadt-Umland-Bahn, gibt einen Einblick in die bestehenden Best Practice der Bürger*innen-Beteiligung beim Zweckverband.
Seit fünf Jahren setzt der ZV StUB bei der Planung der Stadt-Umland-Bahn auf die aktive Beteiligung der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer und schafft damit Raum für ihre Ideen und Belange.
Doch welche Möglichkeiten gibt es, bestehende Beteiligungsformate zu verbessern? Und welche neuen Wege können gefunden werden um verschiedene Zielgruppen abzuholen und die Akzeptanz für Mobilitätsprojekte zu fördern?
Diskutieren sie mit!
Impuls und Moderation: Mandy Guttzeit (ZV Stadtumlandbahn)

???? Handlungsorientierter Programmpunkt ????
Hier wollen wir zusammen konkrete Lösungsvorschlägen erarbeiten, die im Nachgang weiter verfolgt werden. Alle Lösungsansätze werden online gesammelt und auf https://cutt.ly/ideen-franken veröffentlich. Wer möchte, kann sich im Nachgang an Arbeitsgruppen beteiligen, die wir am Ende bilden werden.
online / Teilnahme in 00.15 PSG möglich
16:00-18:30Alle an einem Strang: Strom, Wärme und Mobilität. Impulse für die Sektorenkopplung in der Metropolregion Nürnberg / Impulse & Diskussion
Soll die Energiewende gelingen, dann muss unsere Energieversorgung ganzheitlich betrachtet und damit die Vernetzung der einzelnen Verbrauchssektoren (Strom, Wärme, Mobilität und Industrie) vorangetrieben werden. Diese sogenannte Sektorenkopplung muss zukünftig auf erneuerbaren Energien aufbauen, um eine Dekarbonisierung der einzelnen Sektoren zu erreichen.  Unsere regionalen Energieversorgungsunternehmen spielen dabei eine zentrale Rolle und sind bisher aufgrund ihrer Topologie und Versorgungsstruktur auf diesem Weg verschieden weit vorangekommen. Ziel ist es, erfolgreiche regionale Ansätze kennenzulernen, von Erfahrungen anderer Akteure zu lernen sowie Synergien und Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Sektorenkopplung zwischen den Energieversorgern auszuloten.
Marcus Winter (infra fürth gmbh)
Rainer Kleedörfer (N-ergie)
Norbert Zösch (Stadtwerk Haßfurt)
Moderation: Markus Ruckdeschel (Energieagentur Nordbayern)
HS C / Impulse werden gestreamt
18:30-19:00Abendessen00.6 PSG
19:00-20:30Zukunft Stadt: Querschnittsdisziplin Städtebau / Abendvortrag und Diskussion
Prof. Dr. Ingrid Burgstaller (TH Nürnberg)
Städte mussten in ihrer Geschichte immer wieder auf neue Herausforderungen reagieren. In Abhängigkeit des gesellschaftlichen Kontextes und der sich ändernden ökonomischen, technisch-wissenschaftlichen und klimatischen Randbedingungen entstehen und verändern sich die sozialen Artefakte der Menschen. In die Konzeption unserer Städte, Dörfer, Landschaften, Straßen, Plätze und Häuser fließen stets bewusst und unbewusst Annahmen über unser Zusammenleben ein. Unser täglicher Lebensraum wird entscheidend von diesen räumlichen Gegebenheiten strukturiert und beeinflusst. Gesellschaften bauen sich ihre Räume und konstituiert sich zugleich in diesen. Für deren Zukunftsfähigkeit spielt die Gestaltung und Wandelfähigkeit der öffentlichen und privaten Räume mit seinen zahlreichen Übergängen eine zentrale Rolle und das hat (auch) viel mit Mobilität zu tun. 
HS C und Stream
Samstag, 30.04.2022 M I T T E L F R A N K E N
09:00-11:00Stadtplanung zwischen den Stühlen – Wege aus den Dilemmata der Mobilitätswende / Vorträge mit Fragerunde und Podiumsdiskussion
Gesamtmoderation: Prof. Dr. Beatrice Dernbach (TH Nürnberg)
Seit Jahren ist bekannt, dass es mit dem Verkehr in unseren Städten nicht so weitergehen kann. Das Elektroauto ist keine Lösung für die mit dem motorisierten Individualverkehr einher­gehen­den gesundheitlichen Problematiken von Feinstaub-, Lärm- und Hitzebelastung. Vor dem Hintergrund des Klimawandels müssen unsere Städte vor allem grüner und entsiegelt werden. Es bedarf des Klimaschutzes sowie der Klimaanpassung. Wie lässt sich Stadtraum gesundheitsförderlich und gerecht gestalten und gleichzeitig das Grundbedürfnis nach Mobilität nachhaltig befriedigen? Vertreter:innen aus Politik diskutieren mit Wissenschaftler:innen und Bürgern:innen.
Vorträge: Der Verkehrsforscher Prof. Dr. Harald Kipke analysiert die Schwierigkeiten kommunaler Verkehrsplanung. Der Verkehrs- und Verwaltungsrechtler und Verkehrsreferent des deutschen Städtetages Thomas Kiel d’Aragon sowie Dr. Niklas Sieber vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI geben Auskunft über die Entscheidungsbefugnisse und Handlungsspielräume der Kommunen.
Fangen wir an, Mobilität neu zu denken… / Prof. Dr. Harald Kipke (TH Nürnberg)
Kommunale Agenda für die Mobilitätswende: Wie können Verkehrsplanung, Verkehrsinfrastruktur und Verkehrslenkung beitragen? / Thomas Kiel d’Aragon (Deutscher Städtetag)
Klimamobilitätspläne: Methodik einer Verkehrsplanung zur Einhaltung der Klimaziele / Dr. Niklas Sieber (Fraunhofer ISI)
Moderierte Fragerunde mit Beiträgen aus dem Publikum
HS C und Stream
11:00-13:00Podiumsdiskussion: Mobilitätswende einleiten
Die Anforderungen der Mobilitätswende sind komplex. Verantwortliche in Verwaltung und Politik sehen sich mit vielfältigen Ansprüchen unterschiedlicher Interessengruppen konfrontiert. Wie lassen sich Hindernisse ausräumen? Vertreter:innen aus Politik diskutieren mit Wissenschaftler:innen und Bürger:innen.
Kurzstatements zu vorangegangenen Vorträgen von Dietmar Helm, CSU Fürth, Andreas Krieglstein, CSU Nürnberg, Harald Riedel, Grüne Fürth und Martin Sauer, SPD Schwabach
Moderierte Diskussion gemeinsam mit Prof. Dr. Harald Kipke, Thomas Kiel d’Aragon und Dr. Nikas Sieber
Offene Diskussion mit Publikum

???? Handlungsorientierter Programmpunkt ????
Hier wollen wir zusammen konkrete Lösungsvorschlägen erarbeiten, die im Nachgang weiter verfolgt werden. Alle Lösungsansätze werden online gesammelt und auf https://cutt.ly/ideen-franken veröffentlich. Wer möchte, kann sich im Nachgang an Arbeitsgruppen beteiligen, die wir am Ende bilden werden.
HS C und Stream
13:00-14:00Mittagspause00.6 PSG
Alles wie gehabt – nur emissionsfrei?!  –  Alternative Antriebe / Vorträge mit Frage- und Diskussionsrunden
Aktuell werden etwa 30 % unseres Gesamtenergieverbrauchs durch den Verkehr verursacht und hier immer noch überwiegend fossile Kraftstoffe verbrannt. Was gibt es für Alternativen? In welchem Zeithorizont ist das möglich und wie realistisch sind diese? Welcher Mix an Antriebstechniken ist am sinnvollsten, um so schnell wie möglich von fossiler Energie unabhängig zu werden?
14:00-15:30CO2-neutrale Mobilität – wie kommen wir von fossilem Benzin und Diesel los? / Vortrag und Diskussion
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl (FAU)
Steigende Benzinpreise und die Abhängigkeit von russischen Erdgas- und Erdöllieferungen zeigen, dass die Energie- und Mobilitätswende untrennbar miteinander verknüpft sind. Die Elektromobilität hat ihre Alltagstauglichkeit im Individualverkehr für PKW, bei Kurzstreckentransporten und bei der Bahn bewiesen, aber welche Optionen bleiben für Schwerlastverkehr, Schiffsverkehr und Luftfahrt? Liegt die Zukunft im Wasserstoff oder in synthetischen Treibstoffen? Der Vortrag diskutiert die technischen Optionen, Effizienzen und Kosten für die Herstellung und Nutzung von Wasserstoff, e-fuels, Power-to-X und Biofuels für eine CO2-neutrale Mobilität. 
HS C und Stream
15:30-16:00Kaffeepause
16:00-17:00Elektromobilität und Ladeinfrastruktur. Ein Überblick über den Entwicklungsstand: Wo stehen wir in der Metropolregion Nürnberg? / Vortrag und Fragerunde
Johannes Riedl (solid GmbH, Ladeverbund+)
Der Vortrag behandelt neben den Zielen für die Emissionen im Verkehrssektor, den zugelassenen Fahrzeugen und den zu errichtenden Ladestationen den aktuellen Stand der wichtigsten Entwicklungen des Fahrzeugmarkts und der entsprechenden Ladetechnik. Es wird auf die verschiedenen Ladeszenarien (Laden im Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, unterwegs, etc.)  und die damit einhergehenden Herausforderungen eingegangen und aufgezeigt, wie die Stadtwerke in Nordbayern mit Hilfe des Ladeverbund+ Lösungen anbieten. Hierbei wird der aktuelle Stand des Ausbaus der öffentlichen Ladeinfrastruktur aufgezeigt und erklärt, wie das Laden im öffentlichem Raum in der Region und in Deutschland möglich ist.
HS C / und Stream
18:00-20:00Gemütlicher Ausklang mit Raum für ResonanzPSG-Räume
Freitag, 29.04.2022B A Y R E U T H
08:30-10:30Sich in die richtige Spur einreihen – Hauptverkehrsstraßen neu denken / Team Wohnen forum1.5
Die Neugestaltung des Verkehrsraums Bismarckstraße und Erlanger Straße ist derzeit in Planung. Ziel der Stadt ist es, verkehrssichere und anforderungsgerechte Fuß- und Radverkehrsanlagen zu schaffen, die gleichzeitig zu einer Aufwertung des öffentlichen Raums sowie der angrenzenden Quartiere beitragen sollen. Ein solcher Prozess birgt verwaltungsinterne und -externe Herausforderungen, die offen adressiert und diskutiert werden müssen. Im Zuge der Veranstaltung werden Vertreter der Kommunen Kassel und Aschaffenburg einen Einblick in eigene Konzepte und Umsetzungsprozesse gewähren. Im Anschluss daran wird sich eine Diskussion im Plenum anschließen, die sich intensiver mit der Bismarckstraße und Erlanger Straße auseinandersetzt.
Studentenwerk, Tagungsraum S1 und Stream
10:30-12:30Regionale Verkehrswende in Bayreuth-Kulmbach
In Zusammenarbeit von Vertreter:innen aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik wurde 2019 in zwei Zukunftskonferenzen die „Mobilitätsvision für die Region Bayreuth-Kulmbach“ ausgearbeitet. Dabei sind viele spannende Anknüpfungspunkte für eine zukunftsfähige Mobilität in der Region entstanden. Die Gestaltung der Mobilitäswende über die Grenzen der Gebietskörperschaften hinweg ist als ein wichtiger Ansatz herausgearbeitet worden. In diesem Workshop soll der Anschluss an die damalige Initiative gefunden werden. Zunächst wird ein Überblick über die Mobilitätsvision gegeben. Aus einem studentischen Forschungsprojekt wird berichtet, welche Impulse von ihr ausgegangen sind. Anschließend wird mit Expert:innen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft über Herausforderungen der Gestaltung der Mobilitätswende in der Region diskutiert. Die Ergebnisse des Workshops sollen konkrete Schritte zur weiteren Umsetzung und zur zukünftigen Zusammenarbeit beinhalten.
Impulse:
Prof. Dr. Manfred Miosga und Janis Schiffner (KlimaKom geG)
Fabian Groß und Jennifer Pflüger (Universität Bayreuth)
Günter Finzel (Stadt Bayreuth Strukturentwicklung)
Rolf Wahner (VCD Bayreuth)
NWIII, S135
11:00-13:00Logistik für eine regional- ökologische Gemeinschaftsverpflegung in Oberfranken / Teil 1: Input
Bei der Umstellung von Kantinen auf regionale und ökologisch produzierte Lebensmittel hapert es nicht zuletzt an der Logistik. Eine mögliche Lösung: Eine Erzeugergemeinschaft in Oberfranken aufbauen, um Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen mit regional und ökologisch produzierten Lebensmitteln zu versorgen. Doch wie kann das umgesetzt/organisiert werden?
Wir wollen in diesem Workshop von anderen Erzeugergemeinschaften und Logistikunternehmen hören, wie sie die Logistikfrage gelöst haben. Anschließend wollen wir gemeinsam mit relevanten Akteuren des Ernährungsrats, der Ökomodellregion, Anbauverbänden und Landratsämtern überlegen, welche nächsten Schritte wir in Oberfranken auf dem Weg einer regionalen Umstellung unserer Kantinen gehen können und den Startschuss für ein Reallabor „Logistikzentrum für Oberfranken“ geben.
Impulse:
Hermann Oswald (EPOS Bio Partner Süd)
Klaus Hutner (TAGWERK, Verbraucher-Erzeuger-Gemeinschaft)
Johannes Decker und Daniel Neumann (Logistik StartUp Feldling)
Studentenwerk, Tagungsraum S1
13:00-13:45Mittagspause
13:45-16:00Logistik für eine regional- ökologische Gemeinschaftsverpflegung in Oberfranken / Teil 2: Workshop
Bei der Umstellung von Kantinen auf regionale und ökologisch produzierte Lebensmittel hapert es nicht zuletzt an der Logistik. Eine mögliche Lösung: Eine Erzeugergemeinschaft in Oberfranken aufbauen, um Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen mit regional und ökologisch produzierten Lebensmitteln zu versorgen. Doch wie kann das umgesetzt/organisiert werden?
Wir wollen in diesem Workshop von anderen Erzeugergemeinschaften und Logistikunternehmen hören, wie sie die Logistikfrage gelöst haben. Anschließend wollen wir gemeinsam mit relevanten Akteuren des Ernährungsrats, der Ökomodellregion, Anbauverbänden und Landratsämtern überlegen, welche nächsten Schritte wir in Oberfranken auf dem Weg einer regionalen Umstellung unserer Kantinen gehen können und den Startschuss für ein Reallabor „Logistikzentrum für Oberfranken“ geben.
Studentenwerk, Tagungsraum S1
14:40-15:05GEOimpulse: Vorstellung Transformationsplattform forum1.5 / Lena Roth
Im Rahmen der 1. GEOimpulse des Geo-Clusters GEOtogether (Institut für Geographie und Geographielehrkräfte in Bayreuth) stellen wir die Transformationsplattform forum1.5 vor. Anschließend an den Vortrag wird die Diskussion darum gehen, wie Schulen und damit Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen und Eltern in die Transformationsplattform involviert werden können und wo es Anknüpfungspunkte auch hinsichtlich der Wandelwoche im Herbst gibt.
GEOII
16:00-18:30Reallabor klimaneutral mobile Universität Bayreuth / Universität Bayreuth
Erster Teil des Workshops
An der Universität Bayreuth wird viel zu Mobilität und Nachhaltigkeit geforscht. Gleichzeitig sorgt die Uni mit ihren ca. 13.000 Studierenden und ca. 2.670 Angestellten für eine Menge Verkehr: Anreise zum Campus, Forschungsreisen, Logistik und Lieferungen für Essen und andere Dienstleistungen an der Uni, Kongressveranstaltungen, etc. Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Mobilität rund um die Uni klimaneutral zu gestalten? Lasst es uns ausprobieren und gemeinsam erforschen! Dafür veranstalten wir einen Workshop als Auftakt für ein sogenanntes Reallabor. Reallabor? Das bedeutet, dass in der „realen Welt“ gehandelt und geforscht wird. Es werden Ideen umgesetzt und ausprobiert und es wird geschaut, wie sie funktionieren, und vor allem, welche gesellschaftlichen Prozesse in dieser Transformation passieren. Das Reallabor ist kein rein wissenschaftlicher Raum, sondern eine Kooperation aus Wissenschaft und Gesellschaft – es kann also jede:r mitmachen!
Was genau erwartet Dich?
– Bestandsaufnahme: Wo steht die Uni?
– Input zu klimaneutraler Mobilität
– Gemeinsam visionieren: Wie wird der klimaneutrale Campus aussehen und wie werden wir dort hingekommen sein?
– Schlussfolgerung: Was sind die ersten Schritte?
NWIII S135
18:30-19:30Abendessen
19:30-21:00Mit Veränderung gut fahren? – Allen Stimmen bei der Mobilitätswende Gehör schenken  / Team Wohnen forum1.5
An vielen Orten gibt es bereits erste Pflänzchen wie eine Mobilitätswende konkret aussehen kann. Doch Veränderungen lösen in uns häufig auch starke Emotionen aus. Nach einem inspirierenden Einstieg wollen wir mit einer Fishbowl Raum schaffen, um unterschiedlich Perspektiven sichtbar zu machen. Denn hinter diesen Unterschieden stecken auch unterschiedliche Betroffenheiten. Nur mit deren Sichtbarkeit, können wir als Stadtgemeinschaft passende Strategien finden, welche die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen. Hier finden Sie Gehör um Bedenken, Ängste, Wut sowie Freude und Zuversicht in Bezug auf konkrete Umgestaltungsprozesse in Bayreuth wie z.B. die Erlanger Straße, Bismarckstraße sowie Dammallee zu äußern. Nutzen Sie die Möglichkeit und bringen Sie sich ein!
Studentenwerk Tagungsraum S1
Samstag, 30.04.2022 B A Y R E U T H
09:00-10:30Stadtplanung zwischen den Stühlen – Wege aus den Dilemmata der Mobilitätswende / Prof. Dr. Harald Kipke (TH Nürnberg)
Die Klimakrise ist eine globale Krise. Eine globale Krise erfordert eine globale Analyse. Die globale Analyse zeigt Überraschendes für den Anteil der Mobilität an der Klimakrise. Warum sind die Beiträge der Technik zur Reduzierung der Klimawirkungen in der Mobilität nicht wirksam? Weil wir uns in einer fatalen Pfadabhängigkeit in der Mobilität befinden, die alle wirklich nachhaltigen Ansätze blockiert. Aber wie könnten denn Ansätze aussehen, die wirklich klimawirksam sind und was bedeutet das für Städte und Kommunen?
Übertragung aus Erlangen im NWIII, H36
10:30-12:30Reallabor klimaneutrale mobile Universität Bayreuth / Universität Bayreuth
Zweiter Teil des Workshops
An der Universität Bayreuth wird viel zu Mobilität und Nachhaltigkeit geforscht. Gleichzeitig sorgt die Uni mit ihren ca. 13.000 Studierenden und ca. 2.670 Angestellten für eine Menge Verkehr: Anreise zum Campus, Forschungsreisen, Logistik und Lieferungen für Essen und andere Dienstleistungen an der Uni, Kongressveranstaltungen, etc. Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Mobilität rund um die Uni klimaneutral zu gestalten? Lasst es uns ausprobieren und gemeinsam erforschen! Dafür veranstalten wir einen Workshop als Auftakt für ein sogenanntes Reallabor. Reallabor? Das bedeutet, dass in der „realen Welt“ gehandelt und geforscht wird. Es werden Ideen umgesetzt und ausprobiert und es wird geschaut, wie sie funktionieren, und vor allem, welche gesellschaftlichen Prozesse in dieser Transformation passieren. Das Reallabor ist kein rein wissenschaftlicher Raum, sondern eine Kooperation aus Wissenschaft und Gesellschaft – es kann also jede:r mitmachen!
Was genau erwartet Dich?
Bestandsaufnahme: Wo steht die Uni?
Input zu klimaneutraler Mobilität
Gemeinsam visionieren: Wie wird der klimaneutrale Campus aussehen und wie werden wir dort hingekommen sein?
Schlussfolgerung: Was sind die ersten Schritte?
NWIII S135
12:30-13:30Mittagspause
13:30-15:15Mobilitätswerk(statt)Stillstand – Quartiersbezogene Ansätze / Team Wohnen forum1.5
Für den Wandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität spielen Quartiere eine wesentliche Rolle. Wenn es der Bevölkerung möglich ist, ihre Alltagswege auf umweltfreundlichem Wege zu bewältigen, lassen sich viele Emissionen einsparen. Ein attraktives Mobilitätsangebot und gleichzeitig weniger Autoverkehr im Quartier sorgen zusätzlich dafür, dass sich Leute in ihrem Wohnumfeld wohler fühlen und der öffentliche Raum an Qualität gewinnen kann. Wie das gehen kann, hören wir zunächst in Impulsvorträgen zu Projekten aus anderen deutschen Städten (Kiel, Pfaffenhofen), in denen innovative und partizipative quartiersbezogene Mobilitätsansätze erprobt wurden. Anschließend wird es Raum für Rückfragen und eine Diskussion geben. Außerdem soll am Beispiel des Umfelds der Bayreuther Dammallee diskutiert werden, wie auch in diesem Quartier nachhaltige Mobilitätspraktiken stärker gefördert werden können.
Studentenwerk Tagungsraum S1 und Stream
15:15-15:30Kaffeepause
15:30-17:30think sportainable – den Sport in Hinsicht auf Nachhaltigkeit neu denken und entwickeln / Prof. Dr. Manfred Miosga, Prof. Dr. Peter Kuhn
Wie umweltfreundlich ist der Vereins- und der Breitensport? Während im Spitzensport die Nachhaltigkeit ein immer größerer Rolle spielt, ist sie im Vereins- und Breitensport meist (noch) kein Thema. Fehlende Angebote im öffentlichen Nahverkehr machen den Breiten- und Vereinssport insbesondere in den ländlichen Räumen vielfach zwangsweise zum „automobilen Motorsport“, auch wenn er eigentlich mit Naturgenuss verbunden ist. In dem Workshop sollen die Dimensionen der Nachhaltigkeit im Sport aufgezeigt und Handlungsansätze auch für Vereine und Freizeitsportler:innen entwickelt werden, wie ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann.
Sport ist ökologisch relevant – sei es Natursport oder alltagskultureller Sport. Im Vortrag wird anhand des Beispiels Volleyball gezeigt, welchen Mobilitäts- und Materialbedarf der Sport hat. Unter dem Motto „think sportainable“ wird skizziert, wie der Sport in Hinsicht auf Nachhaltigkeit strukturell entwickelt werden kann.
NWIII S135
15:30-17:30Viel zu bewegen – Lastenrad Sharing in Bayreuth / Klimaradl Bayreuth, Lastenrad für alle (Bluepingu)
Mit dem eigenen Auto fahren wird in der Stadt mit der Mobilitätswende immer weniger attraktiv, es braucht also Alternativen, vor allem, wenn Dinge transportiert werden müssen. Das Klimaradl Bayreuth hat da bereits etwas in Petto: Das freie Lastenrad Bayreuth! Und auch in anderen Städten gibt es Initiativen, die Lastenräder für alle zur Verfügung stellen. So beispielsweise auch Bluepingu in Nürnberg. Deshalb wird in diesem Workshop das „Lastenrad für alle“ Konzept aus Nürnberg sowie der aktuelle Stand des Klimaradls in Bayreuth vorgestellt. Anschließend wollen wir gemeinsam daran arbeiten, das Prinzip in Bayreuth zu verbreiten und Anknüpfungspunkte für weitere Bereiche in der Stadt finden.
NWIII S131
17:45-19:30Ein Einblick in den Transformationskompass – eine Weiterbildung für Menschen, die Zukunft gestalten und sich selbst weiterentwickeln wollen  / Britta Heine & Michael Wolf
Der Transformationskompass ist eine Sammlung von Hintergrundwissen, handfesten Praktiken und praxiserprobten Werkzeugen, sowie ein begleitendes Weiterbildungsprogramm für die sozial-ökologische Transformation. Der Kompass zeigt Wege auf, die Gestaltungskraft für die sozial-ökologische Transformation zu entfalten – für Dich selbst, für Teams und Organisationen, und für die Gesellschaft. Der Kompass lädt dazu ein, gewohnte Denkmuster und festgefahrene Pfade zu verlassen und das Denken und Handeln neu und klar auszurichten. So befähigt der Kompass Menschen dazu, den Herausforderungen unserer Zeit mit Tatkraft, Freude, und dem Blick auf das Wesentliche zu begegnen und wirksame Lösungen für die sozial-ökologische Transformation zu entwickeln. Mindful Franken hat den Kompass für eine internationales Vorhaben des Bundesumweltministeriums auf Englisch entwickelt und mehrfach umgesetzt. Nun möchten wir den Kompass und das bereitende Weiterbildungsprogramm nach Franken bringen. Dazu suchen wir Partner:innen. Deshalb möchten wir den Kompass vorstellen und anhand von zwei Kernkompetenzen erfahrbar machen: Schöpferisches Zuhören und kraftvolle Fragen stellen. Wir freuen uns auf Euch!
NWIII S130
19:30-22:00Abschlussveranstaltung des Frühjahrsforums / Förderverein forum1.5
Zum Abschluss des Frühjahrsforums 2022 möchte sich der Verein zur Förderung des forum1.5 vorstellen und euch die Gelegenheit bieten, Mitglied zu werden. Anschließend wollen wir zusammenkommen, um auf die Tagung und Erkenntnisse zurück zu blicken. Im Hintergrund wird uns (Hannes Wölfel) eine musikalische Untermalung bieten und wir haben die Gelegenheit uns untereinander auszutauschen. Wir freuen uns auf alle, die bei der Tagung dabei waren und mitgewirkt haben!
voraussichtlich im Glashaus